14. bis 16. August 2009
Tag 2 in Ägyptens Mittelmeerstadt - und endlich kehrt so etwas wie Normalität ein. Was auch dringend notwendig war, nachdem bei der Ankunft alles schief ging, was schief gehen konnte...
Zuerst schien uns der Reisegott wohlgesonnen. Wir kamen sehr pünktlich in Frankfurt an. Waren die zweiten in der Schlange zum Check-In (Chris meinte, dann könnten sie Übergepäck auf keinen Fall ablehnen) - und als wir nach etwa 30 Minuten Wartezeit an die Reihe kamen (vor uns war jemand, dessen Gepäckaufgabe sich etwas komplizierter gestaltete), stellte sich heraus, dass wir - obwohl wir 30 kg Übergepäck auf die Waage brachten - keinen Aufschlag bezahlen mussten. 10 kg pro Person waren bei Egypt Air als Kulanz drin. Chris ergatterte durch seinen Frequent-Traveller-Status nochmals 10 kg Freigepäck. Ganz glücklich wanderten wir zu Käfer, um zu Frühstücken. Für mich gab‘s völlig überteuerte Pfifferlinge mit Mini-Pretzelknödeln. Der Wortteil „Mini“ war dabei sehr wörtlich zu nehmen. Noch kleiner und die Dinger wären unsichtbar gewesen. 17 Euro waren da schon eine rechte Unverschämtheit. Es gab nicht einmal Brot dazu! Trotz meiner Entrüstung bin ich von der kleinen Portion satt geworden. Im Starbucks haben wir noch Kaffee aufgetankt und sind dann zum Boarding. Christian wollte sich unbedingt direkt in die Schlange stellen, als diese anfing sich zu bilden. Ich: „Ich stell‘ mich doch nicht in die Schlange, ich bleibe sitzen und wir gehen als Letzte. Das macht überhaupt keinen Unterschied.“ Also habe ich ruhig in meiner Zeitung weitergelesen. Der größte Hund der Welt (2,16 m auf den Hinterbeinen!) ist gestorben. Nachdem ich Chris meine ungünstigen Horoskope vorgelesen habe, die nichts Gutes für den Job prophezeiten und dabei merkte, dass er mir nicht mal mit halbem Ohr zugehört hat, kam mir der Verdacht, dass er wohl langsam ungeduldig wurde. Sein häufiger Blick auf die kürzer werdende Schlange bestätigte diesen Verdacht. Entnervt stimmte ich unter diesen Umständen zu, mich einzureihen. Chris: „Jetzt sind wir die letzten.“ Ich: „Na und?“ Chris: „Jetzt ist bestimmt kein Platz mehr fürs Handgepäck.“ Ich: „Ach, Quatsch.“ Chris: „Nur weil du dich nicht einreihen wolltest.“ Ich: „Ich stell mich nicht an. Wozu auch? Die fliegen ohne uns nicht los.“ Unser Weg zum Flugzeug wurde durch eine fortgesetzte Streiterei rund um dieses Thema begleitet. Als wir dann unsere Sitze erreichten stellte sich heraus, das Chris Recht hatte. Jeder einzelne Platz fürs Handgepäck war bereits belegt. Ich durfte also fünf Stunden mit minimalstem Fußraum auskommen, da mein Saxophonkoffer vor meinem Sitz stand. Bestimmt war das zusätzlich ein Sicherheitsrisiko, denn wie gefordert unter dem Sitz konnte ich das Ding nicht verstauen. Chris blieb die Genugtuung, mich anklagend anschauen zu können.
Schon die Maschine ab Frankfurt startete verspätet. Eigentlich nicht problematisch. Außer man hat einen Anschlussflug von Kairo nach Alexandria, mit nur einer Stunde zum Einchecken ins zweite Flugzeug. Übrigens: Auch auf diesem Flug war wieder ein Arzt (in diesem Fall eine Ärztin) an Board.
20.45 Uhr: Ankunft in Kairo. Geplanter Check-In für Alexandria: 20.55 Uhr. In eiligem Schritt sind wir zum „Depature Domestic Flights“, nachdem Christian schon den Last-Call für unseren Flug gehört zu haben glaubte. Mein Hinweis, dass wir wohl erst ein Visum bräuchten (was fett und gut lesbar auf einem beleuchteten gelben Schild stand) wurde von ihm abgetan mit „Das kauft man üblicher Weise am Ankunftsflughafen.“ Die Schlange vor uns war ausnahmsweise mal kurz. Nur ein Paar stand vor uns, das prompt dazu aufgefordert wurde, sich erst einmal ein Visum zu kaufen. Mit einem vorwurfsvollen „Ich hab‘s doch gleich gesagt“-Blick hab ich Chris zur Bank begleitet, wo wir die Visa erstanden. Das Gute: Da die anderen länger gebraucht haben, um die Bank zu finden, waren wir die ersten in der Schlange. Nach der zügigen Passkontrolle dann der Sicherheitscheck, der alles verzögerte. Bei mir wurde ein waffenähnliches Objekt gefunden - und als man mich fragte, was das sei, habe ich erstmal verblüfft auf das Röntgenbild geschaut und krampfhaft überlegt, was ich denn langes spitzes in meiner Tasche hätte. Nur Minuten später kam der erlösende Einfall: Das muss der Füller sein. Erleichterung auch beim Sicherheitspersonal, das mich nun nicht festnehmen musste. Der zweite Sicherheitsbeamte fragte im Konversationston, ob wir geschäftlich oder touristisch unterwegs seien. Wahrheitsgetreu sagte ich, dass ich vorhabe als Lehrerin in Alexandria zu unterrichten. Chris offenbarte mir, dass diese Aussage ein Fehler gewesen wäre, da ich nur ein Touristenvisum habe. Da ich aber an das Gute und an die Wahrheit glaube, hab ich einfach weitergelabert. Leider habe ich den Beamten nicht so gut verstanden. Er wollte wohl wissen, ob ich Musik unterrichte - was ich erst realisiert habe, nachdem ich mit „Ja“ geantwortet habe. Um das richtig zu stellen, habe ich gleich nach dieser Erkenntnis ein „Nein“ hinterher geworfen - allerdings wurde das von ihm als Antwort auf seine neue Frage „In Alexandria?“ gewertet. Sichtlich verwirrt schaute er mich an - worauf ich aufgab, mit den Schultern zuckte und meinen Saxophonkoffer öffnete, den er jetzt besonders gründlich untersuchte. Nach diesem Intermezzo wurde unser Eilschritt hastiger, da wir befürchteten, unseren Flug zu verpassen. Also sind wir zum Gate 28 gerannt, das weiter weg war, als wir dachten. Als wir endlich in der Wartehalle ankamen, waren wir ganz erleichtert, dass noch andere Fluggäste dort saßen. Und sowohl sie als auch wir saßen dann dort noch eine ganze Weile. Selbstverständlich hatte auch der Anschlussflug Verspätung - fast eine Stunde. Dafür ging dann das Boarding sehr schnell, da die Maschine gerade einmal zu einem Drittel besetzt war. Kaum saßen wir, starteten wir auch schon. Ein Guavensaft wurde serviert - und als ich ihn ausgetrunken hatte, dachte ich für mich: Das Flugzeug verliert an Höhe. Schon gingen die Blinklichter an, man solle sich anschnallen. In meinem Geist stiegen schon die schlimmsten Turbulenzen auf, als die Durchsage kam: Wir beginnen mit dem Landeanflug. Ein sehr kurzer Flug! Aber Alexandria ist ja auch gerade mal 200 km von Kairo entfernt.
Die Landung war sanft, auch wenn der Pilot etwas außer Übung wirkte, so schief wie das Flugzeug in der Luft hing. Auch der Ausstieg war schnell - schließlich passten alle Passagiere in einen Bus! Dann die Ankunft an der Ankunftshalle, die so klein war, dass ich für einen Moment dachte, es handle sich um eine Vorhalle zur Ankunftshalle. Als dann aber tatsächlich dort auch schon Gepäckbänder waren, stellten wir uns verwirrt zu den Mitreisenden. Dann wurden wir von einem Beamten weggelotst, wir müssen in die Ankunftshalle für internationale Flüge, weil unser Gepäck dort übers Band liefe. Er deutete vage in eine Richtung. Die gezeigte Richtung bestand aus eine Schlange wartender Menschen, in die wir uns einreihten. Zur Passkontrolle. Als wir endlich dran waren, schaut uns der Beamte etwas entnervt an, was wir hier wollten. Wir: „Man hat uns hierher geschickt, um unser Gepäck zu holen.“ Er: „Das ist doch da hinten!“ Er deutet in die Richtung, aus der wir gekommen sind. Chris: „Aber der andere Beamte hat gesagt, wir müssten hierher.“ Ich habe ihn weggezogen, schließlich soll man in Ägypten nicht mit Uniformierten diskutieren. Also sind wir an die Information, wo man uns noch einmal sagte, wir sollen geradeaus, am Immigration Office vorbei. Wenig überzeugt sind wir also wieder in den anderen Raum gegangen. Nach unschlüssigem Hin- und Herüberlegen, habe ich beschlossen, die Passkontrolle zu ignorieren und einfach links daneben daran vorbeizulaufen. Chris war von dieser Aktion nicht sehr begeistert, ist mir aber gefolgt. Prompt wurden wir vom selben Beamten aufgehalten, der uns vorhin zurück geschickt hatte. Wir haben unser Anliegen nochmals erklärt. Er: „Aber Ihr Visum muss doch gestempelt werden.“ Wir: „Das ist schon gestempelt. Wir wollen doch nur unser Gepäck. Internationaler Flug.“ Er (unsere Pässe kontrollierend): „Ah, ich verstehe.“
Erleichterung macht sich breit. Wir dürfen wir also in die andere Halle gehen, die wir übrigens deshalb nicht gesehen hatten, weil zu ihr nur ein schmaler Durchgang führt.
Auf dem Gepäckband sahen wir dann schon den orangenen Koffer (von dem sich die beiden Gepäckbänder gelöst haben und jetzt nutzlos daneben hängen) vor sich hin rollen, den wir uns gleich gekrallt haben. Ebenso den grauen Koffer, der ebenfalls einsam seine Runden drehte. Ein Gepäckmensch kam hilfsbereit mit einem Kuli an und hat eifrig aufgeladen. Auch meinen Saxophonkoffer wollte er nehmen, den ich aber schnell mit einem entschlossenen „No thanks, I‘ll take that!“ geschnappt habe. Hoffnungsvoll starrten wir aufs Band. Wie sich herausstellen sollte vergeblich. Das Band stellte seinen Dienst ein. Alle Koffer waren abgeladen. Es war endgültig: Zwei unserer Koffer fehlten. Leichte Panik stieg in mir hoch, denn einer der beiden Koffer enthielt sämtliches Wissen, das ich für meinen Aufenthalt als unentbehrlich erachtete: 20 kg Bücher - einfach weg? Wir erklärten dem Personal, das zwei Koffer fehlten. Der Gepäckmensch nimmt jeden Koffer, der noch auf dem Band liegt, in die Hand und will ihn aufladen - und achtet kaum darauf, dass wir ständig sagen, dass unsere Koffer nicht auf dem Band liegen. Ich muss ihn mit ständigem „That‘s not ours!“ davon abhalten, fremde Koffer aufzuladen. Mein Optimismus sowie meine Geduld neigen sich dem Ende zu, als Chris einen Beamten findet, der für verlorenes Gepäck zuständig ist - und Englisch spricht. Während ich bereits das Schlimmste befürchte (jemand hat unsere Koffer mitgenommen, obwohl ich mir nicht wirklich vorstellen kann, wer einen so schweren Koffer klaut), stellt sich heraus, dass die Koffer noch in Kairo liegen. Ein Formular wird erstellt, man vertröstet uns auf den nächsten Tag, schickt uns zum Zoll (wo wir gefragt werden, was in den Koffern sei - öffnen müssen wir keinen) - und wir fahren zum Hotel.
Erschöpft registrieren wir nur, dass das Mercure erschreckend kleine Zimmer hat (es ist nicht mal Platz, um die Koffer auf dem Boden zu öffnen!) und fallen gegen 2 Uhr zu Spiderman 3 erschöpft ins Bett. Erst am nächsten Tag bemerke ich den schönen Blick aufs Mittelmeer. Bestimmt könnte man auch das Rauschen hören. Nur leider ist die achtspurige Corniche vor der Tür. Also darf man statt der Wellen dem fröhlichen bis energischen Hupen der nicht endenden Autoschlange lauschen. Vollendet wird dieses Geräuschkonzert von den Bauarbeiten, die im Haus gerade im Gang sind, denn das Mercure wird zurzeit renoviert - was aber scheinbar kein Grund war, die Preise zu senken.
Das Frühstück haben wir an diesem ersten Morgen ausfallen gelassen. Schließlich sind wir ja auch erst um 12.30 Uhr aus dem Bett gekrochen, da hätte es sowieso nichts mehr gegeben. Nach einem großen Kaffee im Costa Coffee beginnen wir den Tag herzhaft mit Penne arrabbiata. Dann schleppen wir uns zum Carrefour, um Telefonkarten, Handy und Wasser zu kaufen. Chris braucht außerdem T-Shirts, da seine Kleider im verlorenen Koffer sind. Im City Center angekommen finden wir ein Handy für mich. Während wir uns durch die überfüllten Gänge schlängeln, fährt mir jemand in die Hacke. Vor Schmerz schießen mir gleich Tränen in die Augen. Ärgerlich drehe ich mich um und will meine Wut über diese Rücksichtlosigkeit gleich mal weitergeben, da sehe ich einen kleinen Jungen, der einen voll beladenen Wagen steuert, mich verständnislos anschauen. Natürlich kann ich den nicht anmeckern, der hat nicht mal verstanden, dass das jetzt wirklich weh getan hat. Also schaue ich ihn böse an. Er wird auch direkt von seiner Mutter zurechtgestaucht. Ich humple den Gang weiter und eine Carrefour-Angestellte, die den Unfall mitbekommen hat und gar nichts dafür kann, entschuldigt sich bei mir. Etwas versöhnt schleppe ich mich weiter. Gut, dass ich Sandalen anhabe, deren Riemchen an der verletzten Stelle schmerzhaft reiben. Vor mich hinfluchend helfe ich Chris bei der Suche nach einem passenden Shirt.
Kurz vor der Kasse fällt mir noch ein, dass ich Shampoo brauche. Also renne ich zurück, um schnell eine Falsche zu holen. Während ich mit meinen miserablen Kopfrechenfähigkeiten versuche auszurechnen, ob auch tatsächlich die große Flasche günstiger ist als die kleine oder ob es sich um eine Mogelpackung handelt, werde ich von zwei Ägypterinnen angesprochen. Wie ich heiße, und ich würde so hübsch aussehen. Etwas irritiert bedanke ich mich für das Kompliment - und weil mir nichts besseres einfällt, bitte ich sie, mir beim Rechnen zu helfen. Vor lauter Schreck habe ich nicht einmal nach Name oder Telefonnummer gefragt. Scheinbar ist man als Weißer so rar, dass man tatsächlich sehr oft angestarrt wird. Weiß ist begehrt. Wie begehrt wird klar, wenn man sich die Kosmetikabteilung anschaut, in der diverse Produkte angeboten werden, um die Gesichtshaut zu bleichen. Mehr als die Haut- und Haarfarbe und der Mythos, dass man als Weißer sagenhafte Reichtümer besitzt, kann die Faszination wohl nicht ausmachen. Denn wie Autorin von Brunn (1) aufklärt, gelten Deutsche und Russinnen als besonders ungepflegt, weil sie sich nicht so penibel enthaaren wie Ägypterinnen.
Abends: Ein Anruf. Unsere Koffer kommen mit dem Flug um Mitternacht. Wir kündigen an, sie am nächsten Morgen abzuholen. Morgens (besser am frühen Vormittag) am Flughafen, kommen wir erst einmal nicht direkt durch die Sicherheitskontrolle. Chris hat seinen Pass zu Hause gelassen - ich hab meinen Gott sei Dank dabei. Nach circa einer halben Stunde Wartezeit lässt man mich zum Lost & Found-Büro durch. Vor mir eine Gruppe Inder, die scheinbar auch etwas verloren haben - aber nicht verstanden werden. Endlich komme ich an die Reihe. Der Beamte spricht bedauerlicher Weise nicht annähernd so gut Englisch, wie sein Vorgänger von Freitagnacht. Etwas stockend können wir dennoch klären, dass und welche Koffer ich suche. Es scheint Probleme zu geben und meine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sich: Die Koffer sind nicht da. Eine hektische Suche beginnt. Wiederholt hackt der Beamte immer wieder dieselben Nummern in die Tastatur seines PCs - die Antwort verändert sich nicht. Er telefoniert und fordert mich - wie‘s aussieht als reine Beschäftigungsmaßnahme - auf, den Kofferstapel vor der Tür zu durchsuchen, den wir ja schon nach unserer Ankunft durchsucht haben. Ich schaue nochmals aufmerksam den Haufen durch und bestätige: Unsere Koffer sind nicht dabei. Ich setzt mich auf den Stuhl, der mir angeboten wird, nachdem ich lange genug darauf gestarrt habe. Er bietet mir Desinfektionsmittel für die Hände an. In Zeiten der Schweinegrippe nehme ich natürlich dankbar an. Der Beamte klärt mich darüber auf, dass sein System ihm sagt, die Koffer seien mit dem Flugzeug um Mitternacht gekommen. Aber sie seien nicht da. Er könne sich das nicht erklären. Aber um 12.30 Uhr käme eine Maschine aus Kairo. Er versuche jetzt mit Kairo zu telefonieren, um herauszufinden, ob die Koffer im Flugzeug seien. Noch eine halbe Stunde warten, na danke. Ich kläre ihn darüber auf, dass die Koffer sehr wichtig seien. Worauf er erneut herumtelefoniert und auf seine Tastatur einschlägt. Zwischendurch kommen immer wieder die Inder ins Büro und schauen verzweifelt, Zettel vor den Beamten haltend. Dann plötzlich ein Gedankenblitz. Vielleicht ist der Koffer im Storage Room! Mal ehrlich, wie kann es sein, dass man darauf nicht gleich kommt? Ein Sicherheitsbeamter wird hergewunken, der den Aufbewahrungsraum aufschließen soll. Als sich die Türen öffnen, fällt mein Blick auf hunderte herrenloser Gepäckstücke. Ob der riesigen Zahl verliere ich beinahe schon den Mut - zumal unsere beiden Koffer schwarz sind, wie der Rest hier. Aber dann denke ich mir, sie müssen ja weiter vorne liegen, wenn sie erst gestern Nacht kamen. Ich schaue also, was denn direkt vor meinen Füßen liegt und sehe einen Koffer, von dem leblos ein nutzloses Gepäckband in Regenbogenfarben herabhängt. Das kann nur unser Koffer sein! Die Annahme bestätigt sich, denn auf dem ersten liegt auch noch der zweite Koffer. Glücklich bringe ich die beiden Fundstücke in Sicherheit (der Beamte muss mir beim Schleppen helfen). Beim Zoll muss ich noch beide Koffer öffnen - sie werden durchsucht. Dann dürfen wir ins Hotel zurück. Endlich. Wir sind wieder vollständig!
Quellen:
(1) von Brunn, Reinhild. 2007. Reisegast in Ägypten. Buch & Welt GmbH, München und Iwanowskis Reisebuchverlag, Dormagen.
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